Wie wird aus einem Perfekten ein High Performance Team – Die Huberbuam

Wie wird aus einem Perfekten ein High Performance Team – Die Huberbuam

In diesem Interview mit den erfolgreichsten Allroundbergsteigern (Bergsteigen, Alpinklettern, Sportklettern, Eisklettern, Free Solo) Alexander und Thomas Huber, schält Stefan Götz den Weg vom Perfekten zum High Performance Team heraus.

Perfektes vs High Performance Team

  • ich möchte sagen „High-Performance-Team“, das ist, das geht eigentlich über das perfekte Team hinaus. High-Performance-Team heißt eigentlich erst einmal: Du selbst. Also der Alexander selbst, der hat sich auf diese Aktion hundertprozentig vorbereitet und ich von meiner Seite auch hundertprozentig. Ich habe an meinen Schwächen gearbeitet, wo meine Schwächen waren, habe versucht, das auszuebnen, und genauso Alexander. Und dann, erst dann, wenn jeder seine Hausaufgaben hundertprozentig gemacht hat, dass jeder für sich alles machen kann, mental stark ist, körperlich absolut hundertprozentig fit ist, dann passiert nämlich das Unglaubliche und das Wunderbare, dass wir so in blinder Kombination uns beide zusammenfügen und dann passiert es nicht so, dass 1 + 1, dass das dann 2 ergibt, so ist perfekte Kombination, sondern darüber hinaus wachsen kann. Also dass das die imaginäre Zahl 3 ergibt,
  • Weil ich darf nicht, ich darf nicht erwarten, dass mein Teamgefährte meine Schwächen versucht zu kompensieren. Um das, um das geht es ja. Um das geht es ja im Training. Man tut immer das am liebsten, was man gut kann. Aber um wirklich spitze zu werden, muss man Dinge tun, die man eben nicht so kann. Die tun manchmal weh, ja.
  • Also wir sind auf Gedeih und Verderb im Grenzbereich verbunden und dadurch ist es eben so wichtig, dass wir nicht als perfektes Team agieren, sondern als High-Performance-Team.
  • Das ist ja dann in diesem Fall ganz klar diese positive Konkurrenz, die ja auch, man kann schon sagen, Grundlage von unserem Erfolg auch gebildet hat. Es ist eben nicht so, dass ich als Grund oder aufgrund der Konkurrenz die Leistungen meines Bruders neidisch ansehe, sondern als motivierend ansehe. Immer dann, wenn der Thomas fit ist und einfach, wenn man so sagen will, gerade am Voranmarschieren ist, dann neide ich ihm nicht darum, sondern ich will einfach dann wieder neue Motivation aufbringen, selbst trainieren, um selbst wieder dorthin zu kommen
  • Es gibt weltweit immer Hunderte und Tausende von Aktionen, egal in welchem Bereich, für uns halt wichtig im Bergsteigen. Die passieren und davon hängt das jetzt ja nicht ab, was gerade mein Bruder macht, sondern dass ich selbst mache. Und da kann halt eine höhere Leistungsfähigkeit meines Bruders immer nur eine Motivation sein.
  • Es geht nicht darum, dass man dem anderen darum neidet, dass er jetzt wieder was gut hinbekommen hat, sondern dass man selbst einfach Gas gibt.
  • Warum, warum, warum machen wir das? Weil wir – und das ist wirklich also ein Wunderwort und das kommt aus Freude und Leidenschaft – weil wir neugierig sind. Das große Geschaffte, das erleben wir und dann kommen wir in diese Neugierde, wo wir wieder ziselieren
  • Wenn das verschiedenste Firmen aufnehmen, diese Neugierde, diese Kindlichkeit, diese Freude, dann passiert es oft, dann funktioniert es ganz anders und viel besser und viel einfacher.

„…really inspiring…“   www.youtube.com

 

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