Der Integrale Unternehmerische Kompass 7.0

Der Integrale Unternehmerische Kompass 7.0

Abbildung by Stefan Götz

Wöchentliche Inspirationen aus meinem neuen Buch „Change Leader inside“

Aus meiner Erfahrung als ehemaliger Strategieberater bei Roland Berger & Partner war klar, dass von den “Brightest Stars“ der Top-Consulting-Companies wie z. B. McKinsey oder Boston Consulting Group hervorragende Strategien erarbeitet werden. Gleichzeitig konnte ich aber auch feststellen, dass nicht alle dieser Strategien umgesetzt wurden. Warum eigentlich? Weiterlesen

Der Integrale Innere Kompass der Huberbuam – Extremkletterer

Der Integrale Innere Kompass der Huberbuam – Extremkletterer

Photo by Stefan Götz

Wöchentliche Inspirationen aus meinem neuen Buch „Change Leader inside“

Ein Beispiel: Vor einigen Jahren hatte ich die Chance, ein intensives Gespräch mit den „Huberbuam“ zu führen. Sie gehören zu der Weltspitze der Extremkletterer, auch bekannt durch den Kinofilm “Am Limit“ und vielen weiteren Expeditionen und Auftritten im Fernsehen. Mich hatte besonders interessiert, wie ihr Innerer Kompass aufgebaut ist, der solche Pionierleistungen ermöglicht. Das Gespräch hat bei mir Gänsehaut bewirkt, je länger und intensiver wir sprachen, um letztlich eine Dimension des Sinns zu erreichen, der all ihr Wirken und Sein erklärte. Gerne will ich Sie an der Essenz dessen teilhaben lassen. Weiterlesen

Wie wird aus einem Perfekten ein High Performance Team – Die Huberbuam

Wie wird aus einem Perfekten ein High Performance Team – Die Huberbuam

In diesem Interview mit den erfolgreichsten Allroundbergsteigern (Bergsteigen, Alpinklettern, Sportklettern, Eisklettern, Free Solo) Alexander und Thomas Huber, schält Stefan Götz den Weg vom Perfekten zum High Performance Team heraus.

Perfektes vs High Performance Team

  • ich möchte sagen „High-Performance-Team“, das ist, das geht eigentlich über das perfekte Team hinaus. High-Performance-Team heißt eigentlich erst einmal: Du selbst. Also der Alexander selbst, der hat sich auf diese Aktion hundertprozentig vorbereitet und ich von meiner Seite auch hundertprozentig. Ich habe an meinen Schwächen gearbeitet, wo meine Schwächen waren, habe versucht, das auszuebnen, und genauso Alexander. Und dann, erst dann, wenn jeder seine Hausaufgaben hundertprozentig gemacht hat, dass jeder für sich alles machen kann, mental stark ist, körperlich absolut hundertprozentig fit ist, dann passiert nämlich das Unglaubliche und das Wunderbare, dass wir so in blinder Kombination uns beide zusammenfügen und dann passiert es nicht so, dass 1 + 1, dass das dann 2 ergibt, so ist perfekte Kombination, sondern darüber hinaus wachsen kann. Also dass das die imaginäre Zahl 3 ergibt,
  • Weil ich darf nicht, ich darf nicht erwarten, dass mein Teamgefährte meine Schwächen versucht zu kompensieren. Um das, um das geht es ja. Um das geht es ja im Training. Man tut immer das am liebsten, was man gut kann. Aber um wirklich spitze zu werden, muss man Dinge tun, die man eben nicht so kann. Die tun manchmal weh, ja.
  • Also wir sind auf Gedeih und Verderb im Grenzbereich verbunden und dadurch ist es eben so wichtig, dass wir nicht als perfektes Team agieren, sondern als High-Performance-Team.
  • Das ist ja dann in diesem Fall ganz klar diese positive Konkurrenz, die ja auch, man kann schon sagen, Grundlage von unserem Erfolg auch gebildet hat. Es ist eben nicht so, dass ich als Grund oder aufgrund der Konkurrenz die Leistungen meines Bruders neidisch ansehe, sondern als motivierend ansehe. Immer dann, wenn der Thomas fit ist und einfach, wenn man so sagen will, gerade am Voranmarschieren ist, dann neide ich ihm nicht darum, sondern ich will einfach dann wieder neue Motivation aufbringen, selbst trainieren, um selbst wieder dorthin zu kommen
  • Es gibt weltweit immer Hunderte und Tausende von Aktionen, egal in welchem Bereich, für uns halt wichtig im Bergsteigen. Die passieren und davon hängt das jetzt ja nicht ab, was gerade mein Bruder macht, sondern dass ich selbst mache. Und da kann halt eine höhere Leistungsfähigkeit meines Bruders immer nur eine Motivation sein.
  • Es geht nicht darum, dass man dem anderen darum neidet, dass er jetzt wieder was gut hinbekommen hat, sondern dass man selbst einfach Gas gibt.
  • Warum, warum, warum machen wir das? Weil wir – und das ist wirklich also ein Wunderwort und das kommt aus Freude und Leidenschaft – weil wir neugierig sind. Das große Geschaffte, das erleben wir und dann kommen wir in diese Neugierde, wo wir wieder ziselieren
  • Wenn das verschiedenste Firmen aufnehmen, diese Neugierde, diese Kindlichkeit, diese Freude, dann passiert es oft, dann funktioniert es ganz anders und viel besser und viel einfacher.

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Wieso Deutschland eine neue Scheitern-Kultur braucht

Wieso Deutschland eine neue Scheitern-Kultur braucht

In diesem Interview mit den erfolgreichsten Allroundbergsteigern (Bergsteigen, Alpinklettern, Sportklettern, Eisklettern, Free Solo) Alexander und Thomas Huber, schält Stefan Götz das neue Leadership Modell der Co-opetition heraus. Also von Competition zur Cooperation. Wie man Höchstleistung schaffen kann, indem man Partnerschaft und Konkurrenz integriert.

Scheitern zum Erfolg, aber wie?

  • Es hat mir eigentlich nur immer wieder den Spiegel vorgehalten und da habe ich auch diesen Satz geprägt: „In dem Moment, wo du gefährlich unterwegs bist, bist du sicher unterwegs.
  • Und an dem Tag haben wir dann dieses Kreuz gehabt zu sagen: Alexander fühlt sich nicht hundertprozentig, wir haben es drauf, dass wir 100 % geben können, wir wissen, wir schaffen den Rekord, nur es ist zu gefährlich, jetzt bei diesem Genick.
  • Und an dem Tag kam dieses, dieses Feedback, wo ich genau an der Stelle, das ist so eine außen, so eine Stimme von außen, die mich abgerufen hat: Thomas, wie geht es dir so? Heute habe ich irgendwie, boah, jetzt wenn ich fliegen täte. Dieser, allein dieser Gedanke kam dann plötzlich: Heute wenn ich fliegen würde, leck mich am Arsch, dann bin ich hin, um Gottes willen.
  • irgendwie wollte ich aufhören, aber der Körper hat dann eben das getan, was der andere mir gesagt hat. ..Also … mein Gefühl hat gesagt, meine Angst hat mir gesagt, alles hat mir eigentlich gesagt: Hör auf. Von außen projiziert ist man immer wieder gepiekst worden: Du kannst es, du kannst es, mach weiter, mach weiter, geh, komm.
  • … Wir sind gescheitert, aber mit einer großen Lehre, zweimal gescheitert, die große Lehre: Auch wenn es leicht ist, sei sensibilisiert, weil da liegen die größten Gefahren. Beim zweiten: Keine Macht der Welt soll uns jemals irgendwann nochmal vorschreiben, dass wir, was wir zu tun und zu lassen haben. Wir selbst müssen die Angst eingestehen, dass wir sagen dürfen: Nein und hier ist stopp. Auch wenn es peinlich ist.

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Angstfreie Räume schaffen Potenziale – Die Benediktiner

Angstfreie Räume schaffen Potenziale – Die Benediktiner

In diesem Interview mit Abtprimas Dr. Notker Wolf schält Stefan Götz heraus, was wir von den Beneditkinern über Potenziale lernen können.

Der Benediktinische Umgang mit Potenzialen

  • Wenn ich eine Versammlung habe und habe ein Problem da, dann gehe ich mal her und sage: Liebe Leute, was meint denn ihr dazu? Ist das wirklich ein Problem? Das ist schon mal die erste Frage
  • Schlimmste ist, sich selber gleich zu verteidigen. Das kann eine unglaubliche Spontanreaktion sein. Da muss jeder an sich selber arbeiten. Zuerst einmal sich hinsetzen und in aller Ruhe es anhören
  • Meine Aufgabe als Führungsperson ist eigentlich, der ewig Hörende zu sein, auf andere und auf mich selber, um zu sehen: Wie soll es weitergehen?
  • Und wenn die anderen merken, sie sind voll integriert und dass der Chef keine Angst vor irgendeiner dummen Idee hat, dann macht es eine Freude, miteinander zu arbeiten und dann ist das eine Gemeinschaft gewissermaßen wie eine Großfamilie, die unterwegs ist, die einfach weitergeht und Lösungen sucht und sich einer Sache bewusst ist.
  • Wir sind nun mal auf dieser Erde und es gibt nie eine perfekte Lösung. Wenn wir eine Lösung gefunden haben, dann ist das Problem vielleicht schon wieder was anderes. Und so müssen wir ewig diese Offenheit auch haben. Und wenn ich offen bin, dann höre ich.

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Die Macht der Machtlosigkeit – Die Benediktiner

Die Macht der Machtlosigkeit – Die Benediktiner

In diesem Interview mit Abtprimas Dr. Notker Wolf schält Stefan Götz heraus, was wir von den Beneditkinern über Macht lernen können.

Der Benediktinische Umgang mit der Macht

  • Ohne Autorität geht es nicht, sonst wird es ein Chaos. Aber es kann auch zum Chaos führen, wenn nun einer meint, dass er alles allein kann, alles allein entscheiden und beschließen muss. Gerade unsichere Persönlichkeiten sind geneigt, zuzuschnüren und alles selber entscheiden zu wollen.
  • Leute, die unsicher sind, Führungspersonen, denen es nicht gelingt, mal zunächst auf die anderen zu hören, weil sie Angst haben, ihr Konzept kommt durcheinander, oder sie müssen vielleicht das Ganze sein und bleiben lassen, woran sie mit großer Liebe gefeilt haben, dann fangen sie an zuzuschnüren, sie bekommen Angst und dann geht die Manipulation los.
  • Es geht nicht ums Rechthaben. Es geht darum, den guten Weg zu finden.

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Der Integrale Innere Kompass setzt unser Potenzial frei

Der Integrale Innere Kompass setzt unser Potenzial frei

Wöchentliche Inspirationen aus meinem neuen Buch „Change Leader inside“

Der Integrale Innere Kompass
[i] schenkt uns Orientierung für unser Leben, wenn wir uns auf uns selbst einlassen, uns selbst erforschen und unser Leben mit den erfreulichen und schwierigen Erfahrungen selbst „lesen“ und „deuten“ lernen. Wenn wir das, was wir lesen und in uns erkennen, auch fühlen und erfahren, dann öffnen wir uns auch für ein Bewusstsein über die Möglichkeiten unserer authentischen Wirksamkeit in der Welt. Verhalten wir uns auch kongruent zu unserem Integralen Inneren Kompass, dann öffnen sich Potenzialräume mit einer erheblichen Manifestationskraft. Weiterlesen

Wer sind Sie – ein Hühneradler?

Wer sind Sie – ein Hühneradler?

Wöchentliche Inspirationen aus meinem neuen Buch „Change Leader inside“

„Es war einmal ein Indianer, der lebte im Norden Amerikas, dort wo die großen Wälder, die hohen Berge und weiten Graslandschaften sind. Jedes Jahr wanderte der Indianer von Norden nach Süden und von Süden nach Norden. Auf einer Wanderschaft kam er zu einer Hühnerfarm. Als er sich genauer umsah, entdeckte er mitten in der Hühnerherde einen Adler, der sich seltsam bewegte und pickte und scharrte wie die anderen Hühner. Beim Anblick dieses Hühneradlers spürte der Indianer einen Schmerz in seinem Herzen. Er ging zum Farmer, bat um ein Glas Wasser und wollte ihm den Hühneradler abkaufen. Mit der Bemerkung: „Endlich bin ich dieses nutzlose Vieh los! Er frisst nur mein Futter und legt keine Eier!“ schenkte der Farmer dem Indianer das Tier. Der Indianer bedankte sich und nahm seinen neuen Freund liebevoll auf seinen Arm.

Der Indianer sang ihm Lieder, erzählte Märchen und Geschichten von den großen heiligen Vögeln und was seine Stammesbrüder mit den Adlerfedern machen. Langsam, ganz langsam wurden sie Freunde, der Indianer und der Hühneradler. Und so überlegte er, wie er seinem Freund helfen konnte, sich daran zu erinnern, dass er kein Huhn, sondern ein Adler war. Einige Tageswanderungen entfernt gab es einen hohen Berg, dessen eine Seite in einer sehr langen Steilwand abfiel. Und dorthin musste er ihn bringen, damit der Hühneradler sich wieder in einen echten Adler verwandelte. Einige Tage und Nächte wanderte der Indianer. Endlich, an einem heißen Sonnentag im Sommer erreichte er die Spitze des Berges. Eine Nacht noch, bis zum nächsten Mittag wollte er warten, um seinen Freund gut vorzubereiten für den großen Augenblick des Abschieds. Lange saß er in der Nacht, seinen Adlerfreund im Arm. Alles war still und er betete. Über ihm der Mond und die Sterne.

Am nächsten Morgen ging der Indianer wieder mit seinem Freund zu der Stelle, von der aus er ihn weit hinaus in den Abgrund werfen würde. Alles war gut. Die Sonne stand hoch am Himmel, der Wind war günstig. Und ganz zärtlich, mit Wehmut und Zuversicht im Herzen, nahm er Abschied von seinem Freund und streichelte behutsam die wunderschönen Adlerfedern. Dann drehte er sich einige Male schnell um seine Achse, sammelte seine ganze Kraft und warf das herrliche Tier weit und hoch hinaus. Und voller Angst sah er, wie sein Freund tiefer und tiefer fiel – wie ein Stein. Manchmal sah er den Ansatz eines ungeübten und taumeligen Flatterns, wieder und wieder und noch einmal, schon weit unten in der Tiefe und fast verloren. Dann. Endlich. Die Flügel des großen Vogels breiteten sich aus und hielten, waren stark genug. Getragen vom Aufwind zog der Adler erst kleine, dann immer größere Kreise, so sicher, fest und stark. Oben tanzte und lachte und sang der Indianer voll Freude. Nach einer Weile näherte sich der Adler seinem Freund. Mit einer Adlerschwinge streifte er fast das Kopfhaar so, als wollte er sich auf diese Weise bedanken und verabschieden. Und nicht lange darauf war er verschwunden im weiten Himmel. Der Indianer kniete nieder.“[i]

 

Welcher Hühneradler sind Sie?

Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden mit dem Integralen Inneren Kompass. Er ist das Werkzeug, das Ihnen auf kompakte Art und Weise auf dem Weg Ihrer Bewusstseinsentwicklung von 5.0 über 6.0 zu 7.0 und darüber hinaus Orientierung geben wird. Gehen wir auf Ihre „Integrale Expedition“ und finden die Möglichkeiten und Potenziale, die sich daraus ergeben für Sie und die Gesellschaft um Sie herum.



[i] Aggrey J. und Erlbruch, W. (1998): Der Adler, der nicht fliegen wollte, Peter Hammer, Wuppertal ist das Original der Geschichte, das in diese Form abgewandelt wurde von einer unbekannten Quelle

Photo by Stefan Götz

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