Die eigene Berufung zu kultivieren heißt: die Welt zu verändern.
Unternehmen, die ihren Beitrag für die Welt leisten – und uns damit inspirieren.
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Ricardo Semler, Eigentümer, Chairman und “Seele” des Unternehmens hat vor gut 30 Jahren ein völlig autoritär geführtes Unternehmen von seinem Vater unternommen unter der Bedingung, dass er es “demokratisieren” könne. Die Konsequenz und Stringenz dieser Umsetzung beeindruckt mich in allen Teilen, Prinzipien, Modellen, Werkzeugen, Strategien usw. Es gibt wenig vergleichbares, umfassendes, einzigartiges weltweit. Wie genau können Sie im Buch CHANGE LEADER inside nachlesen.

  • Branche: Dienstleistungen
  • Mitarbeiter: über 3.000 weltweit
  • Land: Brasilien
  • Web: www.semco.com.br
Newtec Logo

Johannes Werbach, der Eigentümer von NewTec, ist authentisch mit sich und dem Unternehmen, da er es selbst unaufgeregt vorlebt. Er ist kein Visionär oder Vorreiter spiritueller Ansichten, sondern schlicht überzeugt als Techniker, dass es für ihn, sein Unternehmen und die Mitarbeiter noch etwas anderes gibt, als Profit. Aus eigener Erfahrung, wie alle Entscheidungen auf seinem Tisch landen, hat er angefangen vor 3 Jahren die Kräfte einer einer selbst organisierten Organisation zu entfalten. Wie genau können Sie im Buch CHANGE LEADER inside nachlesen.

  • Branche: IT-Consulting
  • Mitarbeiter: knapp 150
  • Land: Deutschland
  • Web: www.newtec.de
Fairphone Logo

Der 35-Jährige Bas van Abel bastelt gemeinsam mit zehn anderen an dem ersten gerechten Smartphone. Eines, in dem kein in Kriegsregionen geschürftes Gold steckt, eines, das nicht von chinesischen Arbeitern im Akkord zusammengeschraubt wird und eines, das nicht nur die Geldspeicher gieriger Großkonzerne füllt. Klingt naiv? Bas van Abel, der das Projekt vor zwei Jahren angestoßen hat, ist es jedenfalls nicht. Er weiß, dass er mit seinem Fairphone nicht die Welt rettet: ›Das Projekt soll viel mehr einen Wandel anstoßen, als alle Probleme auf einmal lösen.‹ Der Niederländer will zeigen, was möglich ist, wenn man es nur versucht.« 2010 wurde, gestützt von der gemeinnützigen Amsterdamer Waag Society mit acht Mitarbeitern, ein Start-up aufgebaut mit dem Ziel, ein faires Smartphone anzubieten, das technisch und preislich auf Augenhöhe mit den etablierten Anbietern ist, aber ohne problematische Ressourcen und schlechte Arbeitsbedingungen auskommt. Wie genau können Sie gerne im Buch CHANGE LEADER inside nachlesen.

Sparda-Bank Logo

Helmut Lind ist Chef der Sparda-Bank München. Harte Zahlen interessieren ihn nicht. Er misst seine Bank daran, ob sie Gutes tut. Als eines der ersten Unternehmen will er mit der Sparda-Bank neben der Finanzbilanz eine Gemeinwohl- Bilanz präsentieren. Dafür definiert er einen Wertekanon aus Menschenwürde, Solidarität, ökologischer Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Mitbestimmung und Transparenz. Zu den jeweiligen Werten und den jeweiligen Interessensgruppen eines Unternehmens werden in der neuen Gemeinwohl- Bilanz auch konkrete Kriterien und Maßnahmen hinterlegt. Wie genau können Sie gerne im Buch CHANGE LEADER inside nachlesen.

  • Branche: Banking
  • Mitarbeiter: über 700
  • Land: Deutschland
  • Web: www.sparda-m.de
Ellen Mc Arthur Foundation Logo

Ellen MacArthur, eine der weltbesten SeglerInnen, hat sich zeit ihres Lebens mit dem Segeln beschäftigt, immer wieder eigene Grenzen verschoben, und als sie dann alle Rekorde eingestellt hatte, war es Zeit für einen Neuanfang in ihrem Leben. Sie hatte eines der Grundprinzipien des Lebens auf dem Meer gelernt: Nicht nur mit Ressourcen und dem, was auf dem Boot war, hauszuhalten, sondern auch den Zyklus der Natur zu verfolgen und verstehen zu lernen, dass es in der Natur keinen Müll gibt. Denn für den Kreislauf der Natur wird alles gebraucht, was in der Natur entsteht und verfällt. Es ist die »Nahrungskette« der Natur, scheinbarer »Müll« ist das Kapital für alle Früchte der Natur. Nur bisher funktioniert unsere Wirtschaft genau entgegengesetzt, wir betreiben in exponentiellen Zeiten eine »Linear Economy« anstatt einer »Circular Economy« und kommen auch dadurch an die Grenzen des Wachstums. Wie genau können Sie gerne im Buch CHANGE LEADER inside nachlesen.

Interface Logo

InterfaceFlor ist der weltgrößte Hersteller von Teppichfliesen mit Sitz in Atlanta, USA. Der Gründer und ehemalige Chairman Ray Anderson ist am 20.8.2011 ver- storben, er war Initiator und Treiber der »Nachhaltigkeits-entwicklung« des Konzerns, nachdem er 1994 das Buch von Paul Hawken »Ecology of Commerce: A Declaration of Sustainability« gelesen hatte. Er erzählt die Geschichte von der Neuentwicklung einer Teppichfliese mit dem Namen »Entropy«. Das Herzstück der Geschichte ist, dass David Oakey, der Designchef, sein Team gebeten hatte, in die Natur rauszugehen und einen Tag lang zu studieren, wie die Natur Teppichfliesen designen würde, und er meinte damit nicht, dass sie mit den Farben und Formen von Blättern zurückkommen sollten. Er meinte: »Kommt zurück, wenn ihr das Prinzip verstanden habt.« Als sie zurückkamen, war die Antwort so einfach wie bestechend: In der Natur gibt es keine zwei gleichen Teile. Alles ist verschieden. Das war der Grundstein für das System »Biomimicry and carpets«, das den Konzern zu einer völlig neuen Denkweise und einem neuen, abgeänderten Businessmodell geführt hat. Wie genau können Sie gerne im Buch CHANGE LEADER inside nachlesen.

dm-drogeriemarkt

Identität & Strategie:

Wir begreifen unser Unternehmen als eine moderne Gemeinschaft von Menschen, die wir so wenig hierarchisch wie möglich strukturieren wollen. Wir möchten nicht nur die Kompetenz unserer Kollegen fördern, sondern auch die Entwicklung von Persönlich-keiten ermöglichen. Es ist ein Ziel von dm, einen Raum zu schaffen, um Lebens-Biografien zu verwirklichen. Der dm-Geist – unsere Produkte und Ladeneinrichtungen könnten unsere Mitbewerber kopieren. Doch was uns einzigartig macht, ist unsere innere Hal- tung, mit der wir hier arbeiten.

Werte:

Für uns bei dm ist die Basis der Zusammenarbeit Vertrauen in den Kollegen. Zutrauen und ein grundsätzlich positives, optimistisches Menschenbild das Herz der dm-Kultur. Mit einem negativen Menschenbild gehen viele Dinge einher, die eine positiv wirksame Unternehmenskultur von vorneherein unmöglich machen. Miss- trauen, Pessimismus, Kontrollwahn, Geiz, Ich-Bezogenheit, ja Egoismus erschweren gute Geschäfte.

Wenn ich enttäuscht werde, darf das nicht zur Folge haben, dass ich mein Weltbild verändere und die Daumenschraube ansetze und die Kontrolle verschärfe, denn die Kontrolle kommt immer zu spät, der Kollege ist immer schon längst woanders, es ist wie der vergebliche Wettlauf von Hase und Igel. Freiherr von Stein sagt dazu: »Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen.«

Überzeugungen:

Jeder Mensch trägt den Wunsch in sich zu reifen, zu wachsen und eine möglichst gute Leistung zu erbringen. In einem ganzheitlich geführten Unternehmen kann ROI und ROS ein wichtiger Erfolgsfaktor sein, aber wenn es der Nachhaltigkeit dient, durchaus auch mal zurückstehen. Management bedeutet nicht mehr Druck, sondern Sog zu erzeugen. Die Aufgabe des Vorgesetzten ist es heute nicht mehr, Anweisungen bis ins 
Detail zu geben, sondern strategisch zu denken und notwendige Schritte vorzubereiten. Mit seiner strategischen Weichenstellung wird der Manager also nur etwas erreichen, wenn er das Bewusstsein für Strategie und für Notwendigkeiten bei seinen Mitarbeitern weckt. Es geht also nicht nur um Menschenführung, sondern um Bewusstseinsführung.

Wie genau können Sie gerne im Buch CHANGE LEADER inside nachlesen.

  • Branche: Handel
  • Mitarbeiter: > 50.000
  • Land: Deutschland
  • Web: www.dm.de